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Tipps fürs Homeoffice

Stijn Belmans7. August 2023Lesezeit: 4 Minuten
Tipps fürs Homeoffice

Kurz gesagt

  • Eine gute Haltung ist essenziell, um körperliche Beschwerden beim Homeoffice zu vermeiden.
  • Ein ergonomischer Arbeitsplatz zu Hause macht den Unterschied.
  • Mit einigen einfachen Tipps arbeitest du zu Hause gesünder und produktiver.

Die einen lieben es, die anderen können nichts damit anfangen: Homeoffice. Den Tag mit einer Tasse Kaffee, selbstgemachtem Frühstück und dem Laptop am Esstisch beginnen. Damit Sie diese Zeit gesund und produktiv gestalten können, haben wir einige Tipps und Tricks zusammengestellt, die das Arbeiten von zu Hause angenehmer machen sollen.

Achte auf die richtige Haltung

Um körperliche Beschwerden vorzubeugen, ist es wichtig, eine gute Haltung während der Arbeit einzunehmen. Entscheidend für eine gute Sitzhaltung ist natürlich ein verstellbarer Bürostuhl und die Richtlinien, um diesen korrekt einzurichten. Hier findest du eine Anleitung, um deinen Bürostuhl so einzustellen, dass er dich optimal unterstützt. Hast du noch keinen Bürostuhl zu Hause? Überlege, ihn vom Büro mitzunehmen oder einen anzuschaffen. Ein Esszimmerstuhl ist auf kurze Sicht eine Lösung, bietet aber bei längerer Nutzung unzureichende Unterstützung.

Neben einem guten Stuhl ist es wichtig, über die richtigen unterstützenden Produkte zu verfügen, die dafür sorgen, dass du eine gute Haltung beibehältst. Denke dabei an eine Tastatur, eine Maus, einen Monitor- oder Laptopständer. Ohne diese Produkte nimmst du schnell eine falsche Haltung ein, was auf Dauer zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen kann.

Erstelle die richtige Umgebung

Im Büro ist es selbstverständlich, dass der Arbeitsraum über verschiedene Annehmlichkeiten wie ausreichende und angemessene Beleuchtung, ein angenehmes Raumklima und eine gute Akustik verfügt. Zu Hause ist das nicht immer der Fall, daher beachte dies bitte. Berücksichtige bei der Auswahl deines Arbeitsplatzes folgende Punkte:

1. Licht: Sorge für ausreichend Tageslicht und künstliches Licht. Versuche, Orte in direktem Sonnenlicht zu meiden – wie verlockend dies auch sein mag.

2. Luft: Lüfte ausreichend in deinem Zuhause. Öffne gelegentlich ein Fenster, um deinen Arbeitsplatz mit frischer Luft zu versorgen.

3. Temperatur: Sorge für eine angenehme Temperatur zu Hause. Die ideale Temperatur für deinen Homeoffice-Arbeitsplatz liegt zwischen 20 und 22 Grad.

4. Geräusche: Versuche an einem Ort zu arbeiten, an dem du möglichst wenig durch (Umgebungs-)Geräusche gestört wirst, oder lege zu Hause einen Ort fest, an dem es ruhig sein muss.

5. Clean desk-policy: Ja, auch zu Hause! Ein aufgeräumter Arbeitsplatz ist ein aufgeräumter Kopf. Versuche, deinen Arbeitsplatz am Ende des Tages möglichst aufgeräumt zu hinterlassen oder sogar zu verstauen, damit du am nächsten Tag frisch beginnen kannst.

Entwickle einen täglichen Rhythmus

Das langfristige Arbeiten von zu Hause kann neu und ungewohnt sein. Plötzlich arbeitest du nicht mehr im Büro, sondern zu Hause, was Herausforderungen mit sich bringt. Du hast mehr Freiheit, dein eigenes Tempo zu bestimmen, und niemand kontrolliert dich dabei. Homeoffice erfordert daher eine andere Einstellung und möglicherweise sogar mehr Disziplin als im Büro.

Wichtig beim Homeoffice ist, einen Rhythmus aufzubauen, der sich für dich gut anfühlt und zu deiner Situation passt. Um wie viel Uhr stehst du täglich auf und welche Morgenroutinen hast du? Wann machst du Pausen oder betreibst andere Aktivitäten wie Mittagessen, Sport oder Meditation? Um wie viel Uhr hörst du auf zu arbeiten und wann verlässt du deinen Arbeitsplatz für den nächsten Tag? Ein Rhythmus schafft Struktur und Entspannung und hilft dir, diese Phase angenehmer zu bewältigen.

Nutze Apps

Es gibt viele Programme/Apps, die dir helfen können, das Homeoffice einfacher zu gestalten. Nützliche Apps wie Slack, Trello und Zoom sind dir vielleicht bereits bekannt. Wir haben 5 Apps ausgewählt, die dir weniger bekannt sein könnten, die wir aber regelmäßig nutzen und die ideal für das Homeoffice sind:

1. Asana: Vergiss nie wieder, was du tun musst. Asana ist ein Projektmanagement-Tool, mit dem du Aufgaben übersichtlich nach Projekten oder Kunden erstellen, verteilen und ausführen kannst
.

2. Noisli: Diese App sorgt dafür, dass du produktiv und konzentriert arbeiten kannst. Du kannst zwischen verschiedenen natürlichen Geräuschen (gleichzeitig) wählen, wie Regen, Gewitter oder Grillen, und einen Timer einstellen, wie lange du konzentriert arbeiten möchtest. So wirst du weniger abgelenkt, arbeitest für eine selbst bestimmte Zeit in höchster Konzentration und kannst danach den Fokus kurz ruhen lassen.

3. Calm (wir nutzen die mobile App): Nimm dir regelmäßig Zeit für dich selbst und baue diese Routine ein. Meditiere morgens, übe tagsüber Atemtechniken oder höre abends eine Geschichte. Versuche, im Laufe des Tages ausreichend Pausen einzulegen.

4. Seven (iOS/Android): Die Pflege deines Körpers ist wichtig und wird durch die aktuellen Entwicklungen etwas erschwert. Diese einfache App sorgt dafür, dass du täglich 7 Minuten ein Workout durchführst, das dich fitter und stärker macht. Kurz, aber effektiv. Genau das, was du brauchst.

5. Houseparty: Neben all den Online-Meetings einfach mal wieder mit Kollegen lachen? Nutze Houseparty! Mit dieser App kannst du neben Videotelefonie auch verschiedene Spiele spielen. So kann der Feierabend doch noch stattfinden – wenn auch auf Distanz.

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Zuletzt aktualisiert am 24. Oktober 2026 von Stijn Belmans

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